Backstage


Nicolas König Regie

Der neue Karl-May-Regisseur Nicolas König schnupperte bereits als Fünfjähriger zum ersten Mal Bühnenluft – und seither hat ihn der Beruf des Schauspielers nie wieder losgelassen. Der gebürtige Hamburger, der aus einer Schauspielerfamilie stammt, liebt die Vielseitigkeit seines Berufs: Der Mann mit der markanten Stimme spielt Theater, dreht fürs Fernsehen und ist ein Synchron-Profi als Sprecher und Regisseur. Aktuell leitet er die deutsche Bearbeitung des Kinofilms „Paradise City“, des wahrscheinlich letzten Streifens mit Action-Legende Bruce Willis. Nach Episodenrollen in der „Schwarzwaldklinik“, beim „Landarzt“, im „Großstadtrevier“ und bei „Adelheid und ihre Mörder“ erhielt Nicolas König seine erste Serienhauptrolle in der RTL-Actionserie „Die Feuerengel“. Später steuerte er mehrere Jahre lang den Hubschrauber der ZDF-„Rettungsflieger“. Doch auch in der ARD-Vorabendserie "Eine für alle - Frauen können's besser", in der Telenovela "Rote Rosen" und in diversen Fernsehfilmen in Serien-Episoden war und ist er zu sehen. Auch in historischen Dokumentationen der Reihe „Unsere Geschichte“ ist der 53-Jährige als Schauspieler gefragt. Derzeit steht er fürs Kino und zugleich den Streamingdienst RTL+ in Prag vor der Kamera: für die Großproduktion „Hagen“, eine Neuinterpretation der Nibelungen-Sage. Bei den Karl-May-Spielen ist er seit seinem Debüt im Jahre 1992 einer der ganz großen Publikumslieblinge - ob als Häuptling wie "Großer Wolf" oder "Parranoh", als Gangster wie "Gibson" oder als geheimnisvoller Westmann "Bloody-Fox". 


Michael Stamp Buch

Im Juli 1982 sah Michael Stamp als Kind seine allererste Vorstellung am Kalkberg – und ist seither ein Freund der Karl-May-Spiele. Als Journalist berichtete er viele Jahre lang über das Freilichttheater, bis es ihn reizte, selbst das Verfassen der Textbücher zu übernehmen. Nun gehört der Bad Segeberger schon zum 22. Mal als Autor zum Team und kennt jeden Winkel der einzigartigen Naturbühne. Sein Ansporn ist, das Publikum stets aufs Neue zu überraschen. Im Sommer 2021 brachte er im Indian Village das aufwändige Live-Hörspiel „Winnetou – Das Gold der Rocky Mountains“ als Autor und Regisseur auf die Bühne. Zuvor hatte sich Michael Stamp beruflich komplett dem Wilden Westen verschrieben. Der langjährige Zeitungsredakteur wurde Mediensprecher der Karl-May-Spiele. Er konzipierte die Backstage-Führungen hinter die Karl-May-Kulissen und erkundete persönlich mit Tausenden von Besuchern die geheimen Gänge der Bühne. In seiner Freizeit spielt er seit nahezu drei Jahrzehnten in der Kabarettgruppe „Die Schwarzbunten“, deren Autor er ebenfalls ist. Das Ensemble hat bislang rund 250.000 Euro für gute Zwecke eingespielt. Seine fantasievollen Kindermusicals werden in Schulen aufgeführt – zum Beispiel „Zirkus Makkaroni“, „Gespenster wie du und ich“ und „Port Monée – Die Legende des Piraten Hans Spatz“. Den Sender RTL belieferte er mit Gags für die Kult-Shows „Samstag Nacht“, „Freitag Nacht News“ und „Happiness“. Der Bundesverband deutscher Film-Autoren berief ihn bei Wettbewerben in die Jury. Seit einigen Jahren ist er – gemessen an der Zuschauerzahl – der erfolgreichste Bühnenautor im deutschsprachigen Raum. Fast sieben Millionen Zuschauer haben seine Stücke bisher erlebt. 


Stefan Tietgen Produktions- und Spielleitung

Stellen Sie sich vor: Es gibt einen Menschen, der seit dem Jahr 2000 jede – und zwar wirklich: jede! – Vorstellung der Karl-May-Spiele gesehen hat. Und nicht nur das! Er hat sie sogar geleitet und dafür gesorgt, dass alle Schauspieler in der richtigen Sekunde auf der Szene erscheinen und auch sonst jedes Detail stimmt. Dieser Mann heißt Stefan Tietgen und übernimmt bei „Der Ölprinz“ zum 21. Mal die Produktions- und Spielleitung der Karl-May-Spiele. Für den Bad Segeberger ist das Wildwest-Theater eine richtige Herzensangelegenheit. Schon vor der jeweiligen Spielzeit hat Stefan Tietgen eine Menge Arbeit in die aufwändigen Theaterproduktionen gesteckt. Er gestaltet maßgeblich die Besetzung des Ensembles und des Teams hinter den Kulissen mit. Im Fernsehgeschäft ist er schon seit über 20 Jahren. Mit seiner Firma „Tietgen Entertainment“ arbeitet er unter anderem als Produktionsleiter der Hamburger „Fernsehmacher“. Wenn auf dem Bildschirm gekocht wird, ist Stefan Tietgen meist nicht weit: Er wurde für Kochshow-Klassiker wie „Die Küchenschlacht“, „Topfgeldjäger“ und „Lafer, Lichter, Lecker“ sowie – ganz aktuell – für „Chefkoch TV“ auf RTL und "Tellertausch" in der ARD verpflichtet. Weiterhin begleitet er für das ZDF die Talkshow „Markus Lanz“ und für n-tv die Reihe „#beisenherz“. Für die Streaming-Plattform Joyn realisierte er das Influencer-Format „Shame Game“ mit Aaron Troschke.