Fabian Monasterios Mokaschi

Wenn Blicke töten könnten, hätte schon so mancher von Fabian Monasterios‘ Gegenspielern am Kalkberg sein Leben ruckzuck ausgehaucht: Der Hamburger kann Schurkenrollen eine so hinreißende Intensität verleihen, dass es die pure Freude ist. Während er 2019 als „Wokadeh“ auf der Seite der Guten stand, ist er diesmal als „Mokaschi, der Starke Büffel“, Häuptling der Nijoras, ein kriegerischer Zeitgenosse, der einen Kardinalfehler begeht: Er legt sich mit Winnetou an…

Seit 2012 hat Fabian Monasterios nun schon sieben Sommer im Sand der Karl-May-Arena verbracht und dabei vom spanischen Waffenschieber über den hinterhältigen Gangsterboss bis hin zum sympathischen Büchsenmacher und mexikanischen Falschspieler schon so ziemlich alles gespielt – und sogar einen heißblütigen Tanz hingelegt. Besonders gern ist er am Kalkberg an der Seite der TV-Stars Christian Kohlund und Jochen Horst aufgetreten. Auch beim Live-Hörspiel im Sommer 2021 war er dabei und verkörperte als diabolischer Prayer-Man, als Kainai-Häuptling Peteh und als Saloon-Ansager gleich drei Charaktere.

Am Hamburger Ohnsorg-Theater sah man ihn in „Romeo und Julia“ und „Champagner to’n Fröhstück“ – natürlich „op Platt“ das Ganze. Und mit der satirischen Komödie „Extrawurst“, in der er den türkischen Tenniscrack Erol spielt, räumte das Ohnsorg-Ensemble den renommierten Monica-Bleibtreu-Preis ab – und der NDR bat umgehend zur TV-Aufzeichnung. Nach der Karl-May-Saison wird „Extrawurst“ erneut auf den Spielplan gesetzt.

Einige Jahre war er festes Ensemblemitglied an der Landesbühne Niedersachsen. Für das Fernsehen drehte er „Die Rettungsflieger“, “Alarm für Cobra 11” und „Der Mungo“. Neben der Schauspielerei hat Fabian Monasterios noch eine weitere Leidenschaft: Er studiert die japanische Sprache. Er beherrscht sie bereits so gut, dass er in einem japanischen Kurzfilm einen Kulturattaché spielte.