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Große Pressekonferenz 2026

By 20. Juni 2026No Comments

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Journalisten applaudierten für erste Szenen aus "Im Tal des Todes"

Große Pressekonferenz vor über hundert Medienvertretern im Freilichttheater am Kalkberg

Bad Segeberg. Winnetou und Old Shatterhand auf ungewohnten Pfaden: Die berühmten Blutsbrüder sind in Mexiko unterwegs – und geraten in ein packendes Abenteuer rund um ein geheimnisvolles Quecksilberbergwerk. Mit der spannenden Inszenierung „Im Tal des Todes“ gehen die Karl-May-Spiele in ihre 73. Saison. Einen ersten Vorgeschmack bekamen über hundert Journalisten acht Tage vor der Premiere – mit einem Querschnitt des neuen Stücks.

Vor der prächtigen Kulisse des neuen Bühnenbildes stellte sich das Ensemble der Karl-May-Spiele den über hundert Medienvertretern vor.

Erst zum vierten Mal in der Geschichte der Spiele wird „Im Tal des Todes“ gezeigt. Deutschlands größter Musicalstar Alexander Klaws („Tarzan“, „Ghost“, „Jekyll & Hyde“) übernimmt zum sechsten Mal die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou. In weiteren prominent besetzten Hauptrollen erleben die Zuschauer Florian Fitz („Bettys Diagnose“, „Das Traumschiff“) als Geschäftemacher Roulin, Isabel Varell („Rote Rosen“, „In aller Freundschaft“) als temperamentvolle Señorita Miranda und Heinrich Schafmeister („Comedian Harmonists“, „Der Staatsanwalt“) als Sir John Raffley. Die Premiere wird am Samstag, 27. Juni, ab 20.30 Uhr gefeiert. Bis 6. September werden 72 Vorstellungen gespielt: jeweils donnerstags bis samstags ab 15 und 20 Uhr sowie sonntags ab 15 Uhr.

Eine Explosion im geheimen Quecksilberbergwerk im Tal des Todes gehörte zu den Höhepunkten der Präsentation.

Zum Ensemble zählen Bastian Semm als Old Shatterhand, Joshy Peters als Häuptling Eiserner Pfeil, Sascha Hödl als Desperado Juanito Alfarez, Dirc Simpson als skurriler Westernkauz Sam Hawkens, Alexis Kara als mexikanischer Anwalt Don Fernando, Inés Cihal als mystische Paloma Nakana und Fabian Monasterios als deutscher Adeliger Martin von Adlerhorst.

Sie freuen sich auf den Sommer: Florian Fitz („Roulin“, von links), Geschäftsführerin Ute Thienel, Alexander Klaws („Winnetou“), Heinrich Schafmeister („Sir John Raffley“), Isabel Varell („Senorita Miranda“) und Bürgermeister Toni Köppen.

Inszeniert werden die Karl-May-Spiele erneut von Regisseur Nicolas König, der seit 1992 zu den Publikumslieblingen am Kalkberg zählt. Er dirigiert im 18.000 Quadratmeter großen Freilichttheater über 80 Mitwirkende, 25 Pferde, einen Afrikanischen Schreiseeadler und einen Sakerfalken. Das Buch für „Im Tal des Todes“ stammt von Autor Michael Stamp, die Produktions- und Spielleitung liegt in den bewährten Händen von Stefan Tietgen.

Regisseur Nicolas König führte durch die Präsentation.

Laut Geschäftsführerin Ute Thienel betragen die Kosten der neuen Karl-May-Produktion rund 7 Millionen Euro. Allein Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen für das Theater liegen bei gut 1,2 Millionen Euro. „Wir haben neue Geländer im Mittelring, eine vergrößerte Toilettenanlage auf dem Vorplatz, eine optimierte Tontechnik und viele umweltschonende LED-Scheinwerfer, die energieeffizient sind und weitere Halogenleuchten ersetzen.“ Auf der Hinterbühne ist nach einer neuen Kantine auch eine tolle Küche entstanden – zur großen Freude des Karl-May-Teams.

„Beim Bühnenbild setzen wir auf einen reizvollen Kontrast zwischen dem mexikanischen Flair des beschaulichen Städtchens San Miguel, einer heiligen Kultstätte, dem Dorf der Chiricahua-Apachen und dem düsteren Bergwerk im Tal des Todes“, erklärt die Karl-May-Chefin. Bühnenbildner Erik Rüffler hat in den Kulissen wieder viele zunächst versteckte Raffinessen und Überraschungen eingebaut. Aber nicht alle wurden gezeigt: So stürzt ein Gebäude mehrere Meter in die Tiefe – und eine Hängebrücke kann in voller Ausdehnung brennen und spektakulär reißen.

Ein Sturz auf eine brennende und qualmende Postkutsche gehört zu den Stunts der diesjährigen Aufführung. Sir John Raffley (Heinrich Schafmeister) ist von dem Überfall regelrecht begeistert.

Doch zu sehen gab es bei der Pressekonferenz mehr als genug. Regisseur Nicolas König führte die Journalisten durch sechs ausgewählte Szenen, die ein gutes Drittel der neuen Inszenierung mit ihren 17 „Bildern“ ausmachen. Die Journalisten sahen die komplette erste halbe Stunde mit den Bildern 1 bis 5 sowie Bild 10, das neben der prächtigen Feier zum „Tag der Toten“ auch einen wilden Überfall der Maricopakrieger enthält. Die Medienvertreter staunten und applaudierten, als vor ihren Augen ein Haus inmitten der Arena komplett zusammenbrach. Doch auch die komischen Momente, das mitreißende „Baila me“ von Isabel Varell in San Miguel und ein gewaltiger Feuerball im Quecksilberbergwerk begeisterten die Journalisten.  Der Break Even, an dem die Kosten wieder eingespielt sind, liegt laut Ute Thienel bei gut 200.000 zahlenden Gästen. Mit dem Vorverkauf ist die Geschäftsführerin äußerst zufrieden.

Isabel Varell singt als Senorita Miranda den Gipsy-Kings-Hit „Baila me“.

Nach der Präsentation stürmten die Medienvertreter in die Arena, um Interviews mit dem Ensemble zu machen. Viele lobten die Rasanz der neuen Inszenierung – und sind auf die Premiere gespannt.