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Publikum feierte Premiere von "Old Surehand" 

Spannende Kämpfe, spritzige Komik, eine berührende Romanze und ein packender Showdown, in dem die Helden hoch über der Arena schwebten - über 7.500 Premierenbesucher feierten am Sonnabend das neue Abenteuer der Karl-May-Spiele: „Old Surehand”. Gleich von der ersten Minute an zog das gesamte Ensemble die Zuschauer im Bad Segeberger Freilichttheater am Kalkberg in seinen Bann. Nach über zwei Stunden wurde die Inszenierung voller Begeisterung bejubelt.

Auf dem Weg ins Freilichtrund: v.l. Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld, Ute Thienel, Geschäftsführerin der Karl-May-Spiele, und Schleswig-Holsteins ehemaliger Ministerpräsident Peter Harry Carstensen.

Vor dem Beginn der 66. Saison begrüßten Karl-May-Geschäftsführerin Ute Thienel und Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld die Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Showgeschäft. Den Startschuss gab Schleswig-Holsteins ehemaliger Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, der ein guter Freund der Karl-May-Spiele und seit 2006 als „Starker Bär aus dem Norden” auch ihr Ehrenhäuptling. Mit einem gut gezielten Schuss aus dem Colt zündete er die Jahreszahl „2017“. 

Ute Thienel begrüßte die über 7.000 Premierenbesucher im Freilichttheater am Kalkberg.
Mit einer kurzen launigen Rede begrüßte auch Dieter Schönfeld die Besucher.
Peter Harry Carstensen freute sich, einmal wieder die Premiere eröffnen zu können.
Dieter Schönfeld übergab den Colt für den Eröffnungsschuss an Peter Harry Carstensen.
Er traf sofort. Damit war die Saison 2017 eröffnet. Die Premiere konnte beginnen.


Im Anschluss erlebten die Zuschauer ein Stück voller handfester Action. Das gesamte Ensemble konnte sich über großen Applaus freuen – allen voran Jan Sosniok, der zum fünften Mal den Winnetou spielte, und seinen Bühnenpartner Alexander Klaws als Westmann Old Surehand. Sila Sahin überzeugte das Publikum als bildschöne Comanchin Lea-tshina. Mathieu Carrière sorgte mit seiner Darstellung des skrupellosen General Douglas für die wirklich bösen Momente in der Inszenierung. An seiner Seite spielte Joshy Peters den hinterhältigen Old Wabble. Für Joshy Peters, der vor 30 Jahren erstmals am Kalkberg auftrat, ist es die 25. Saison bei den Karl-May-Spielen. 

Old Surehand gerät in Gefangenschaft: V.l. Lea-tshina (Sila Sahin), Winnetou (Jan Sosniok) und Alexander Klaws als Old Surehand.
Champagner für General Douglas: v.l. François (Patrick L. Schmitz) und Mathieu Carrière als General Douglas. Ganz rechts Old Wabble (Joshy Peters).


Sein Debüt im Wilden Westen von Bad Segeberg gab Max König als junger Comanchenhäuptling Apanatschka. Ebenfalls zum ersten Mal dabei ist Simone Ritscher, die als geheimnisvolle Schamanin Kolma-Puschi, das Schwarze Auge, für Mystik und emotionale Gänsehaut-Momente sorgte. Als diabolischer Medizinmann Tibo-taka ist Ben Bremer dabei, dessen kraftvolle Stimme nach sieben Jahren Pause wieder durch das Freilichttheater hallte. Die komischen Szenen waren bei Patrick L. Schmitz in den besten Händen: Er sorgte als französischer Meisterkoch François für eine willkommene Auflockerung zwischen den spannenden Szenen. Stephan A. Tölle präsentierte als skurriler Westmann in seinem fünften Auftritt allerlei kleine Kabinettstückchen. Harald Wieczorek gehört bereits im fünften Jahrzehnt zum Team der Karl-May-Spiele und ist in zwei Rollen zu sehen: als etwas ängstlicher Westmann Dick Hammerdull und als weiser Comanchenhäuptling Vupa Umugi, der Große Donner.  Das Textbuch zu „Old Surehand“ stammt von Michael Stamp und wurde von Regisseur Norbert Schultze jr. in Szene gesetzt. Die Produktions- und Spielleitung liegt in den Händen von Stefan Tietgen.

Noch kämpfen Old Surehand und Apanatschka (Max König) gegeneinander, denn sie wissen nicht...
... dass sie Brüder sind und die geheimnisvolle Reiterin Kolma Puschi (Simone Ritscher) ihre Mutter.


Zum abschließenden Premierenfeuerwerk gab es eine besondere Überraschung: Alexander Klaws, der kurz zuvor noch als Old Surehand durch die Arena galoppiert war, sang seinen Nummer-1-Hit „Free Like The Wind”. Damit endete ein durch und durch gelungener Premierenabend im Freilichttheater am Kalkberg. 

Alexander Klaws sang zum Premierenfeuerwerk "Free Like The Wind".
Am Schluss 'regnete' es bunte Luftschlangen auf das Ensemble.

Vor der Premiere


Eröffnung der Premiere


Ein Blick in die Premiere


Premierenfeuerwerk und Verabschiedung vom Publikum


Premierenfeier im Indian Village