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18.000 Besucher bei der
ersten "Berg-Weihnacht"
der Stadt Bad Segeberg

Traumhafte Wintertage im Wilden Westen am Kalkberg

Bad Segeberg. Als zur Eröffnung sogar noch leichter Schneefall einsetzte, war die Bilderbuch-Atmosphäre perfekt: Die erste "Berg-Weihnacht" der Stadt Bad Segeberg auf dem Gelände der Karl-May-Spiele war ein großer Erfolg. Über 18.000 Besucher genossen die traumhafte Winterlandschaft mit Kunsthandwerk, Unterhaltungsprogramm und Leckereien aller Art. Zu den Höhepunkten zählte eine indianische Lesung mit den Schauspielern Joshy Peters und Sascha Hödl sowie ein mit Anekdoten gespicktes Interview mit Regisseur Nicolas König. 

Zum Auftakt spielten und sangen die Musikklasse 6a der Dahlmannschule und der PopSymphonics-Chor des Bad Segeberger Gymnasiums einige der schönsten Weihnachtslieder. Die offizielle Eröffnung nahmen Bürgervorsteherin Monika Saggau und Bürgermeister Toni Köppen vor. Schon da war der Eingangsbereich des Freilichttheaters am Kalkberg mit rund 1.000 Gästen bestens gefüllt. Solistin Imke Osbahr, deren schneeweißes Engelkostüm bestens zur Wetterlage passte, stimmte unter anderem Leonard Cohens ergreifenden Klassiker "Hallulujah" an. Wenig später überraschte der Weihnachtsmann die Kinder, die den Rauschebart unter Anleitung von Bürgermeister Köppen herbeiriefen. 

Danach konnte der gemütliche Bummel über den Weihnachtsmarkt beginnen. Der Wilde Westen hatte sich in ein rustikales Weihnachtsdorf verwandelt, in dem es überall etwas zu entdecken gab - und auch der Blick über die schneebedeckte Tribüne des Freilichttheaters und den winterlichen Kalkberg war beeindruckend. Zauberhafte Lichterdekorationen sorgten für eine durch und durch gemütliche Atmosphäre. In Feuertöpfen prasselten die Flammen, der Duft von gebrannten Mandeln wehte über die "Berg-Weihnacht". Wer wollte, konnte sich in einer liebevoll dekorierten Blockhütte der Karl-May-Spiele mit Gutscheinen für das neue Abenteuer "Winnetou II - Ribanna und Old Firehand" als perfektes Weihnachtsgeschenk eindecken oder eines der originellen Wildwest-Souvenirs kaufen.    

Organisatorin Mareike Werz, die zahlreiche Sponsoren und Unterstützer zusammengetrommelt hatte, freute sich mit den Besuchern über das vielfältige Programm im "Kulturzelt", unter freiem Himmel und im "Lese-Tipi" für die Kleinen im Indian Village. Ob Posaunenmusik, Shantys, Line Dance, internationale Weihnachtsmusik, Ukulele-Songs und Jazz-Dance - die Gäste hatten jede Menge zu erleben. Moderiert wurde das Programm souverän und unterhaltsam von Oliver Schulz. 

Mucksmäuschenstill war es im proppevollen Zelt, als Joshy Peters und Sascha Hödl einige Reden historischer Häuptlinge wie Sitting Bull, Noah Seattle und Black Hawk vortrugen. "Wir waren ein Volk ohne geschriebene Gebote, aber wir waren unserem Großen Geist nahe, dem Herrscher, dem Schöpfer von allem", zitierten sie den Stoney-Häuptling Tatanga Mani ("Wandernder Büffel"). "Ihr Weißen haltet uns für Wilde, weil ihr niemals unsere Gebete verstanden habt. Wir sahen das Werk des Großen Geistes überall: in der Sonne, im Mond, in den Bäumen, im Wind und in den Bergen. Manchmal naht er sich uns durch die Natur und ihre Gewalten. War das so schlecht? Ich finde, dass wir einen ehrlichen Glauben an das höchste Wesen haben und einen stärkeren Glauben als die meisten Weißen, die uns Heiden nennen." 

Im Anschluss nutzten die Fans die Chance, sich Autogrammkarten einer speziell für die "Berg-Weihnacht" gestalteten Limited Edition zu sichern und signieren zu lassen. Die Warteschlange reichte einmal quer durch das Zelt - und auch so manches Selfie wurde geschossen. 

Am Abschlusstag plauderte Moderator Oliver Schulz mit Schauspieler und Regisseur Nicolas König. Der Publikumsliebling der Karl-May-Spiele sorgte mit urkomischen Anekdoten aus drei Jahrzehnten für beste Unterhaltung und gab einen Einblick in die Herausforderungen, als er in der Saison 2022 innerhalb weniger Tage aufgrund von Corona-Erkrankungen im Ensemble in vier Rollen bei "Der Ölprinz" einsprang. Auch hier waren die besonderen Autogrammkarten sehr gefragt. 

Als am Abend dann feststand, dass die "Berg-Weihnacht" mit mehr als 18.000 Besuchern ein voller Erfolg war, konnten Aussteller und Organisatoren hochzufrieden sein.