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Im Gespräch mit Nadine Menz

„Nscho-tschi ist mutig, emanzipiert und eine echte Kämpferin“

1. Was reizt Sie, das Abenteuer am Kalkberg zu wagen?

Als Schauspielerin ist diese Rolle eine große Herausforderung, weil die Reit- und Kampfszenen mich körperlich sehr fordern. Das ist aber auch eine tolle Chance, mich weiterzuentwickeln! Durch die Rolle der Nscho-tschi habe ich die Möglichkeit, ein großes Publikum für eine kurze Zeit in eine Märchenwelt des Wilden Westens zu entführen und zu verzaubern. Abenteuerlich zu erzählen, wie wichtig es ist, sich für Frieden, Freundschaft, Völkerverständigung und einen guten Umgang mit der Natur einzusetzen.

2. Wie bereiten Sie sich auf die Herausforderungen im Wilden Westen vor?

Reittraining, Reittraining, Reittraining!

3. Was gefällt Ihnen an Ihrer Rolle als Nscho-tschi besonders gut?

Die Nscho-tschi 2023 am Kalkberg ist mutig, emanzipiert und eine echte Kämpferin, die sich von niemandem einschüchtern lässt. Sie ist eins mit der Natur, und ihre große Liebesgeschichte, an der sie trotz kultureller Unterschiede nicht zweifelt, ist herzzerreißend. Sie ist ein echtes Vorbild, und solche starken Frauenfiguren gibt es leider nur wenige, obwohl es gerade so wichtig ist, dass es sie gibt – vor allem für junge Mädchen und Frauen. Deshalb freue ich mich riesig, die Nscho-tschi spielen zu dürfen, und hoffe, dass ich auch nach dem Sommer am Kalkberg etwas von ihr beibehalte.

4. Lernen Sie das Reiten extra für die Auftritte in Bad Segeberg?

Als Kind war ich immer mal wieder reiten, aber die letzte Reitstunde war bis zum Trainingsstart einige Jahre her. Also ja, ich bin aktuell im notwendigen Training für die kommende Auftritte.

5. In einem Open-Air-Theater mit über 7.500 Sitzplätzen zu spielen, hat seine ganz eigenen Gesetze. Haben Sie schon Lampenfieber?

Aktuell habe ich noch kein Lampenfieber, aber ich bin mir sicher, dass spätestens, wenn im Mai die Proben im Theater starten, das Lampenfieber kommen wird. Es wird für mich eine Open-Air-Theater-Premiere und dann direkt in so einem riesigen Theater mit viel Action und Pferden. Lampenfieber ist vorprogrammiert!

6. Kennen Sie Karl Mays Bücher oder die Verfilmungen?

Ja, ich habe als Kind die Filme gesehen.

7. Worauf freuen Sie sich besonders bei den Karl-May-Spielen?

Auf die intensive Zusammenarbeit mit dem Team, eine unglaublich spannende Geschichte erzählen zu dürfen und mich selbst an meine Grenzen zu bringen. Außerdem ist es immer etwas ganz Besonderes, im Gegensatz zum Drehen die direkte Reaktion des Publikums miterleben zu dürfen.

8. Was wünschen Sie sich für die Saison?

Eine harmonische und erfolgreiche Saison mit ganz viel Spaß!