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Toller Sommerabend mit gefeierter Premiere von "Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers"

Die Spannung war im Vorfeld groß gewesen - und am Ende stand pure Begeisterung: Weit über 7.000 Premierengäste feierten am Sonnabend  das neue Abenteuer der Karl-May-Spiele: „Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers“. Im Mittelpunkt standen neben Alexander Klaws, der erstmals in die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou schlüpfte, die Gaststars Larissa Marolt als „Tiffany O’Toole“ und Raúl Richter als Martin Baumann, der Sohn des Bärenjägers. Das Ensemble entführte die Zuschauer an einem wunderschönen Sommerabend in die malerische Berglandschaft der Rocky Mountains. Die Inszenierung spielt im geheimnisumwitterten Yellowstonegebiet mit zischenden Geysiren und brodelnden Vulkanen.


Zwei Stunden lang gab es für das Publikum actionreiche Szenen wie den feurigen Überfall auf Baumanns Farm, spannende Kämpfe und packende Stunts. Der Showdown mit seinen mystischen Effekten und überraschenden Spezialeffekten erinnerte vom Stil her an die legendären „Indiana-Jones“-Kinostreifen. Es schossen Flammensäulen aus dem Boden, waberte Nebel über die Szene; es öffnete sich eine geheimnisvolle Felstür, setzte sich ein komplettes Steinpodest in Bewegung und kippte eine Leiter in großer Höhe dramatisch über einen kochenden Vulkankrater. 


Aber auch romantische Momente und Komik kamen nicht zu kurz. Auch spielen viele Tiere bei „Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers“ mit: vom Adler über Ziegen, Schafe, ein Watussirind und Hühner bis hin zu Stinktier „Fritzi“, das schnell zu einem Publikumsliebling wurde. 

 

Vor dem offiziellen Startschuss in die 68. Saison hatten Geschäftsführerin Ute Thienel und Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Film und Fernsehen begrüßt. In einfühlsamen Worten erinnerte die Geschäftsführerin an den im April verstorbenen Filmkomponisten Martin Böttcher, den Schöpfer der berühmten „Winnetou-Melodie“ und vieler anderer Karl-May-Musiken.

Ganz besonders würdigte Ute Thienel den Hamburger Regisseur Norbert Schultze jr., der die Karl-May-Spiele mit wenigen Unterbrechungen seit 1996 inszeniert und in diesem Sommer seinen Abschied nimmt. „Er ist unser Fels in der Brandung, den nichts und niemand aus der Ruhe bringen kann und er behält selbst im größten Trubel den Überblick“, sagte die Karl-May-Chefin. „Mit seinem Gespür für eine harmonische Musikuntermalung und eindrucksvolle Massenszenen prägt er seither die Karl-May-Spiele - länger und nachhaltiger als jeder seiner Vorgänger.“ 

 

 

Den Startschuss für die neue Saison gab auch in diesem Jahr Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther persönlich. Mit dem Schuss aus einem Colt entzündete er die Jahreszahl 2019.

 

Dann startete die Premierenvorstellung. Schon gleich in der ersten Szene ritt zur berühmten Melodie der neue Winnetou Alexander Klaws durch den Mittelgang des Theaters und erhielt euphorischen Szenenapplaus. Ebenfalls sehr freundlich begrüßt wurde Sascha Gluth, der erstmals als Old Shatterhand auf der Bühne steht. Larissa Marolt begeisterte das Publikum als zunächst hochnäsige und später liebenswerte Schauspielerin Tiffany O’Toole, die auf dem Weg zur Ostküste mitten im Indianerland „strandet“. Viel Applaus gab es auch für Raúl Richter, der als Martin Baumann neben allerlei Actionszenen auch einen längeren Monolog zu bestreiten hat. Für die abgrundtief bösen Momente in der Inszenierung sorgte Nicolas König als hinterhältiger Häuptling Hong-peh-te-keh, der alle Weißen vernichten will, die sich den Sioux-Ogellallah in den Weg stellen. 

 

Auch viele weitere Publikumslieblinge gehören in diesem Jahr zum Ensemble - allen voran Joshy Peters als kerniger und auch humorvoller Bärenjäger Baumann. Fabian Monasterios verkörpert den Indianer Wokadeh, dessen Freundschaft zu Martin Baumann auf eine harte Probe gestellt wird. Zum Team zählt auch in diesem Jahr Karl-May-Urgestein Harald Wieczorek, der in zwei Rollen zu sehen ist: als Häuptling Tokvi-Tey und als Diamantenhändler Owens. Wieczorek stand vor 40 Jahren erstmals auf der Bad Segeberger Bühne. Für die komischen Momente sorgen Jogi Kaiser als Schweizer Urs Bürgli, der im Wilden Westen Käse verkaufen möchte, und Patrick L. Schmitz als italienischer Kunstmaler Antonio Ventevaglio, der versehentlich an ein Stinktier gerät und es für eine niedliche Miezekatze hält. Sascha Hödl verkörpert die tragische Rolle des Häuptlingssohns Mo-haw, der einer tödlichen Intrige zum Opfer fällt.

Das Buch stammt zum 21. Mal von Autor Michael Stamp. Die Produktions- und Spielleitung liegt wieder in den bewährten Händen von Stefan Tietgen.
 

 

Beendet wurde der Abend mit stimmungsvollen Feuereffekten und dem berühmten leuchtenden Indianerkopf-Logo der Karl-May-Spiele. Dazu sang Sandra Calderón ihren Titel  „Hero Of The Night”. Damit endete ein gelungener Premierenabend im Freilichttheater am Kalkberg. Die neue Saison läuft nun bis zum 8. September.

Vor der Premiere

Eröffnung der Premiere

Ein Blick in die Premiere

Premierenfeuerwerk und Verabschiedung vom Publikum

Premierenfeier im Indian Village