Aktuelles
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Mit Colt, Pfeife und Tamburin hinein ins „Tal des Todes“
- 80 Medienvertreter erlebten die Gaststars der Karl-May-Spiele
- Florian Fitz spielt den gnadenlosen Geschäftemacher „Roulin“
- Heinrich Schafmeister verkörpert den Briten „Sir John Raffley“
- Isabel Varell tanzt und singt als feurige „Señorita Miranda“
Bad Segeberg. Ein eiskalter Geschäftemacher, ein britischer Aristokrat auf Abenteuer-Urlaub und eine temperamentvolle Señorita – für diese drei sehr unterschiedlichen Rollen stellten die Karl-May-Spiele am Kalkberg die prominenten Hauptdarsteller vor: Florian Fitz, Heinrich Schafmeister und Isabel Varell. Rund 80 Medienvertreter waren ins Indian Village neben dem Freilichttheater gekommen und erlebten das Gaststar-Trio in den Originalkostümen. Die Premiere des neuen Abenteuers „Im Tal des Todes“ wird am 27. Juni 2026 gefeiert. Die 73. Saison der Karl-May-Spiele läuft bis zum 6. September. Die Rolle des berühmten Apachenhäuptlings Winnetou spielt zum sechsten Mal Deutschlands größter Musicalstar Alexander Klaws.

Karl-May-Chefin Ute Thienel begrüßte die Gaststars der Saison 2026: Florian Fitz als Gangster Roulin, Isabel Varell als Senorita Miranda und Heinrich Schafmeister als Sir John Raffley.
„Mexiko – das steht bei uns am Kalkberg für mitreißende Musik und Tänze, prächtige Kostüme und ein malerisches Bühnenbild“, erklärte Geschäftsführerin Ute Thienel. „Aber es bedeutet auch Spannung, Action und lustige Momente. Unsere Zuschauer können sich also auf eine packende Inszenierung freuen – und auf tolle Schauspieler.“
Wenige Momente später erklang die berühmte Glocke aus dem AC/DC-Klassiker „Hells Bells“ – und Florian Fitz hatte als Schurke „Roulin“ seinen großen Auftritt zu Pferd. Der aus über 125 Film- und Fernsehproduktionen bekannte Schauspieler ritt durch das Indian Village und wurde von Geschäftsführerin Ute Thienel auf der Bühne begrüßt.
Glänzender Colt für Florian Fitz als brutalen Bergwerksbesitzer „Roulin“.
„Genau so stellt man sich einen Karl-May-Schurken vor!“, sagte Ute Thienel zu Florian Fitz. „Du siehst in dem Outfit wirklich cool aus! Wir freuen uns sehr, dass du dich für uns entschieden hast – obwohl eine Karl-May-Saison lang ist und ja gerade im Sommer viel gedreht wird.“ Die Geschäftsführerin überreichte dem Schauspieler auch schon mal einen Gegenstand, den er im Sommer des Öfteren brauchen wird. „Roulin macht sich nur selten die Hände selber schmutzig. Dafür hat er seine Leute – aber wir werden in manchen Szenen auch zeigen, wie unberechenbar er ist. Und für diese Momente bekommst du jetzt von mir schon mal das passende Requisit: einen glänzenden Colt!“

Florian Fitz ritt als eiskalter Gangster Roulin äußerst cool ins Indian Village am Kalkberg ein.
Florian Fitz ist seit seinem ersten Fernsehauftritt in der Literaturverfilmung „Die Bertinis“ im Jahr 1988 in den unterschiedlichsten TV-Rollen zu sehen. Die Dreharbeiten – zum Beispiel für „Das Traumschiff“, „Kreuzfahrt ins Glück“ und die Inga-Lindström-Reihe – führten ihn an die schönsten Orte der Welt. Als Klinikdirektor Prof. Dr. Alexander von Arnstett war er eine tragende Säule der Serie „Bettys Diagnose“.
Florian Fitz: „Theater unter freiem Himmel hat eine ganz besondere Energie.“
Nun reizt es ihn, am Fuße des Kalkbergs bei „Im Tal des Todes“ in die Rolle des charismatischen Gangsters Roulin zu schlüpfen. Roulin verschleppt arglose Menschen und zwingt sie zur Arbeit in den Giftstollen eines geheimen Quecksilberbergwerks. „Die Karl-May-Spiele haben eine lange Tradition und ein riesiges Publikum“, erklärte Florian Fitz. „So eine Anfrage ist eine große Ehre. Gleichzeitig wusste ich sofort, dass das körperlich und spielerisch eine große Herausforderung wird. Genau das hat mich aber gereizt. Theater unter freiem Himmel hat eine ganz besondere Energie. Ich freue mich sehr auf die Arbeit im Ensemble – und vor allem auf die Zusammenarbeit mit den Pferden. Für mich ist es ein großes Geschenk, noch einmal eine völlig neue Fähigkeit wie das Reiten zu erlernen und dabei bewusst die eigene Komfortzone zu verlassen.“
Als Nächsten kündigte Ute Thienel die humorvolle Verstärkung des Ensembles an: Heinrich Schafmeister. „Er ist jemand, der seinen Zuschauern stets ein Lächeln ins Gesicht zaubert“, betonte die Bad Segeberger Karl-May-Chefin. „Er gehört zu den Schauspielern, die einfach unverwechselbar sind.“
Heinrich Schafmeister erhielt als „Sir John Raffley“ eine stilechte Pfeife.
Und schon trat Heinrich Schafmeister auf – aber anders, als die Medienvertreter gedacht hätten. Der Wagen, der ihn transportieren sollte, erschien ohne den prominenten Fahrgast. Heinrich Schafmeister alias „Sir John Raffley“ eilte zu Fuß hinter dem Gefährt her und wandte sich an den Kutscher: „Excuse me, Sir, aber Sie haben was vergessen: mich!“, lamentierte er – ganz in der Rolle des britischen Aristokraten. Als der Wagen vor der Bühne ankam, saß Heinrich Schafmeister, huldvoll winkend, auf dem Kutschbock.

Heinrich Schafmeister war als Sir John Raffley sofort in seinem Element.
„Was für ein Auftritt!“, schwärmte Ute Thienel. „Das war schon ein kleiner Vorgeschmack, was uns im Sommer erwartet. Lieber Heinrich, du machst aus jeder Rolle etwas Besonderes – und genau deshalb wollten wir dich unbedingt an den Kalkberg holen.“
Heinrich Schafmeister gehört seit Jahrzehnten zu den prägnantesten Schauspielern in Deutschland. Einer der größten Erfolge seiner Karriere ist der Kinostreifen „Comedian Harmonists“. Er spielte in den Kultfilmen „Der bewegte Mann“ und „Kleine Haie“ sowie in der Neuverfilmung von „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“. Seit Jahren zählt Heinrich Schafmeister als Imbissbudenbetreiber Dr. Stefan Schiller zum Ensemble der Serie „Der Staatsanwalt“.
Heinrich Schafmeister: „Ich freue mich auf die Begegnung mit meiner Jugend.“
Dem Theater ist er trotz seiner zahlreichen Film- und Fernsehverpflichtungen immer treu geblieben. Nun wird er „Sir John Raffley“ spielen – eine Original-Figur von Karl May, die erstmals auf einer Bühne auftritt. „Er gehört dem versnobten Londoner Traveller-Club an“, erläuterte Ute Thienel. „Verreist ist er aber noch nie – und das muss er jetzt nachholen.“ Der Engländer habe eine lange Aufgaben-Liste mit Abenteuern dabei. Nur eines fehle ihm noch: eine stilechte Tabakpfeife. Dieses Requisit überreichte die Geschäftsführerin an Heinrich Schafmeister.
„Ich freue mich auf meine neuen Kollegen, auf die Atmosphäre der Spiele in Bad Segeberg, auf das Publikum, ja, und auf Karl May, Winnetou und Old Shatterhand, eine Begegnung mit meiner frühen Jugend“, sagte Heinrich Schafmeister. „Ich fühle mich geehrt, Sir John Raffley als Erster darbieten zu dürfen. Umso schöner, dass ich der Geschichte voller Spannung, Romanze und spektakulären Effekten mit meiner Figur auch eine Prise Skurrilität und Humor beisteuern kann.“
Isabel Varell wird als „Señorita Miranda“ das Tamburin schwingen.
Die weibliche Hauptrolle bei „Im Tal des Todes“ spielt Isabel Varell als „Señorita Miranda“. Die Schauspielerin ritt im prächtigen schwarz-roten Kleid durch das Indian Village. „Sie ist die Vielseitigkeit in Person“, sagte Ute Thienel. „Sie arbeitet erfolgreich als Schauspielerin, Sängerin, Musicaldarstellerin, Moderatorin und Autorin.“ Das Fernsehsehpublikum kenne Isabel Varell unter anderem aus Serien wie „In aller Freundschaft“, „Rote Rosen“ und „Kreuzfahrt ins Glück“.

Isabel Varell bringt als Senorita Miranda mexikanisches Temperament in die neue Inszenierung.
Als es darum ging, die ebenso temperamentvolle wie zwielichtige Señorita zu besetzen, hat die Kalkberg GmbH laut Ute Thienel sehr schnell gewusst, wer genau richtig für den Part ist. „Wir brauchten eine tolle Schauspielerin, die richtig gut singen und tanzen kann.“ Als Requisit überreichte die Geschäftsführerin an Isabel Varell ein Tamburin, das auch bei einer Fiesta in San Miguel zum Einsatz kommen wird.
Isabel Varell: „Ich platze vor Vorfreude und freue mich aufs Team!“
Für Isabel Varell kann die Premiere von „Im Tal des Todes“ nicht schnell genug kommen. „Ich platze vor Vorfreude!“, gestand sie den Journalisten strahlend. „Ich freue ich mich aufs Team. Im Ensemble zu arbeiten, ist für mich immer besonders schön: das Miteinander beim Spiel und das Teilen des Erfolges. Und ich freue mich darauf, jeden Tag Tausende von Menschen glücklich zu machen als Teil dieses unfassbar großen Spektakels!“ Mit der Figur, die sie im Sommer darstellen wird, hat sich Isabel Varell bereits eingehend befasst. „Die Rolle der Señorita Miranda ist wundervoll und spannend für mich! Sie ist eine Frau mit Vergangenheit. Ihr bisheriger Lebensweg war nicht leicht. Er hat sie stark – aber auch hart – gemacht. Auch bei Männern fand sie bisher nicht das erhoffte Liebesglück. Das hat sie geprägt und führt sie auf menschliche Irrwege.“
Karl-May-Spiele 2026 laufen vom 27. Juni bis zum 6. September.
Die Proben für „Im Tal des Todes“ beginnen am 25. Mai. Das neue Bühnenbild, das von Erik Rüffler entworfen worden ist, besteht aus dem idyllischen mexikanischen Städtchen San Miguel, dem geheimen Bergwerk im Tal des Todes mit Stolleneingang, Quecksilberbecken und Hängebrücke sowie zwei Kultstätten der Chiricahua-Apachen und der mystischen Paloma Nakana, der Taube der Wälder.

Rund 80 Medienvertreter waren zur Vorstellung der Gaststars nach Bad Segeberg gekommen.
Vom 27. Juni bis zum 6. September werden 72 Vorstellungen gezeigt: jeweils donnerstags bis samstags ab 15 und 20 Uhr sowie sonntags ab 15 Uhr. Die Regie übernimmt zum vierten Mal der Schauspieler Nicolas König. Das Buch stammt von Autor Michael Stamp. Die Produktions- und Spielleitung liegt in den bewährten Händen von Stefan Tietgen. Karten sind HIER erhältlich.
