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Ein Pate für die "Majestät des Waldes"
Harald P. Wieczorek übernahm Patenschaft für Damhirsch im Wildpark Eekholt
Bad Segeberg / Großenaspe. Es war ein wahrlich majestätischer Anblick: Harald P. Wieczorek – im beeindruckenden Westmann-Outfit mit schneeweißem Vollbart – und ihm gegenüber ein stolzer Damhirsch mit prächtigem Schaufelgeweih. Beim großen „Indianertag“ des Wildparks Eekholt übernahm der Schauspieler die Patenschaft für einen etwa neun Jahre als Hirsch.

Harald P. Wieczorek fütterte sein Patentier, einen prächtigen Damhirsch.
Harald P. Wieczorek gab vor sage und schreibe 46 Jahren seinen Einstand bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. In diesem Sommer nimmt er mit der Inszenierung „Halbblut“ Abschied von seiner Lieblingsbühne – als erfahrener Goldsucher mit dem Spitznamen „Majestät“. Und nun bekam er es in der traumhaften Idylle des Wildparks Eekholt mit einer „Majestät des Waldes“ zu tun.

Wildpark-Inhaberin Isabelle Mahnert, ihr Sohn Henry und Geschäftsführer Wolf von Schenck überreichten an Harald P. Wieczorek die Patenschafts-Urkunde.
Die Freundschaft zwischen dem Park und den Karl-May-Spielen besteht seit vielen Jahren – und so wächst die Reihe mit Ehrentafeln bekannter Tierpaten von Jahr zu Jahr. Als naturverbundener Mensch fühlte sich Harald P. Wieczorek in Eekholt sofort heimisch. Das Zusammentreffen mit dem Damhirsch war für ihn etwas ganz Besonderes. „An meinem Patentier bewundere ich seinen eleganten Gang und das imposante Schaufelgeweih“, verriet der Schauspieler. „Damit ist der Damhirsch ein besonders beeindruckendes Wildtier.“ Er fand den Hirsch, der seinem Paten zutraulich aus der Hand fraß, als „sehr anmutig und liebenswert“.
Harald P. Wieczorek wurde von Eekholt-Inhaberin Isabelle Mahnert und Geschäftsführer Wolf von Schenck durch den Park geführt. Unterwegs schilderte Isabelle Mahnert, wie ihre Großeltern Theda und Hans-Heinrich Hatlapa vor 55 Jahren den Wildpark Eekholt gründeten. „Sie wollen heimische Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung zeigen.“ Station machte die Gruppe mit Harald P. Wieczorek an einer Aktionsfläche mit vielen unterhaltsamen und lehrreichen Angeboten für die gesamte Familie. So berichtete Wolfsbetreuer Wolfgang Springborn den Besuchern vom Leben der beeindruckenden Tiere, die im Märchen sehr zu Unrecht als Bösewicht herhalten müssen. Außerdem konnten sich die Kinder spannende Geschichten aus dem Wilden Westen anhören oder eine Runde auf einem Pony drehen.

Groß war der Andrang bei der Autogrammstunde am Rande der Flugwiese.
Wer lieber auf einem Steckenpferd „reiten“ wollte, konnte sich sein eigenes Exemplar basteln. Geschäftsführer Wolf von Schenck hatte schon einmal ein Steckenpferd für Harald P. Wieczorek vorbereitet und überreichte es ihm als Souvenir. Das war ein sehr treffendes Symbol, denn der Schauspieler legt bei seinen Auftritten am Kalkberg größten Wert darauf, Auftritte zu Pferd absolvieren zu dürfen. Weitere Aktionen beim „Indianertag“ war das Basteln von bunten Schmuckketten, das Drehen des Karl-May-Glücksrades mit Freikarten für „Halbblut“ als Hauptpreis und ein lustiges Hufeisenwerfen. Kinderschminken und Stockbrotgrillen durften natürlich nicht fehlen.

Auch Ponyreiten gehörte zum „Indianertag“ im Wildpark Eekholt.
Am Rand der großen Flugwiese, auf der die Greifvögel des Wildparks Eekholt durch die Lüfte schweben, fand die Autogrammstunde mit Harald P. Wieczorek statt. Er unterschrieb Programmhefte, Hüte, Autogrammkarten und t-Shirts. Danach ging es zum Höhepunkt zum Damhirsch-Gehege, wo Harald P. Wieczorek seinem Patentier gegenübertrat und sich mittels Futter als spendabler Pate erwies. Ein Name wurde nicht vergeben, da das Damwild im Gegensatz beispielsweise zu den Greifvögeln und dem Rotwild in Eekholt keine Namen erhält.

Das Damwild ist seit Jahrzehnten im Wildpark Eekholt heimisch.
„Die Damhirsche sind in Schleswig-Holstein heimisch“, erläuterte Ute Kröger, stellvertretende Leiterin der Wildparkschule. „Sie leben ganzjährig in Rudeln und unterscheiden sich vom Rotwild durch ihr schaufelförmiges Geweih, ihre geringere Größe und das im Sommer gefleckte und im Winter fast graue Fell. Jedes Jahr im Frühjahr werfen sie ihr Geweih ab und ein neues wächst in kurzer Zeit heran.“
